Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

Eine obstruktive Schlafapnoe wird durch den widerholten Verschluss der oberen Atemwege verursacht und ist die am weitesten verbreitete Form schlafbezogener Atemstörungen.

Das mit zunehmendem Alter erschlaffende Gewebe kollabiert im Schlafzustand und verschliesst die Atemwege für kurze Zeit. Kurze Atempausen von weniger als 10 Sekunden und seltener als fünf Mal pro Stunde kommen bei vielen Personen vor und gelten noch nicht als krankhaft. Wenn der Schlafzimmerpartner also ein unregelmässiges Schnarchen mit kurzen Atempausen beobachtet, ist das noch kein sicherer Beweis für eine Schlafapnoe. Es ist jedoch ein Alarmzeichen insofern, als sich mit fortschreitendem Älterwerden aus harmlosen Atempausen schleichend eine Schlafapnoe entwickeln kann.

Für diejenigen Betroffenen, bei welchen Angehörige über Atempausen während dem Schlaf berichten, die aber bei der Abklärung im Schlaflabor noch nicht die Kriterien für eine teure CPAP-Therapie erfüllen, ist die Velumount®-Methode die ideale, kostengünstige Möglichkeit, um der Entwicklung eines Schlafapnoe-Syndromes vorzubeugen.

 

Erscheinungsformen der Schlafapnoe und Schweregrad

Habituelles Schnarchen

Lärmerzeugende Vibration der Weichteile verursacht durch Verengung und Luftturbulenzen in den oberen Atemwegen

Obstruktive Schlafapnoe

Kurze Atempausen (Apnoen) während dem Schlaf für eine Dauer von mehr als zehn Sekunden und häufiger als 10x pro Stunde, bei vorhandenen Atembewegungen, verursacht durch einen Verschluss (Obstruktion) der oberen Atemwege, jedoch keine erhöhte Tagesmüdigkeit.

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom leicht Bis 20 Apnoen / Std. und erhöhte Tagesmüdigkeit
Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mittel 20 - 40 Apnoen / Std. und erhöhte Tagesmüdigkeit
Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom schwer über 40 Apnoen / Std. und erhöhte Tagesmüdigkeit
Zentrale Schlafapnoe Atempausen für eine Dauer von mehr als zehn Sekunden bei fehlenden Atembewegungen, verursacht durch verschiedene Erkrankungen, meist des Herzens (Herzinsuffizienz), manchmal auch des Gehirns (Schlaganfall, Durchblutungsstörungen des Gehirns).
Undine Syndrom

Seltene, angeborene Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der die normale autonome Atmungskontrolle während dem Schlaf gestört ist.

 

Zentrale Schlafapnoe

Bei der zentralen Apnoe sendet das Atemzentrum keine Signale zum Luftholen an die Atemmuskulatur aus – es finden also keine Atembewegungen statt. Die zentrale Schlafapnoe betrifft nur ca. 5% der Menschen mit Schlafapnoe. Ursachen für die fehlenden Atemsignale können verschiedene Grunderkrankungen sein, meistens des Herzens, manchmal auch des Gehirns. Für Personen mit einer hauptsächlich zentralen Form der Schlafapnoe aufgrund einer Vorerkrankung ist die Velumount®-Methode nicht geeignet.

Allerdings ist es möglich, dass einige Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe unter einer CPAP-Therapie plötzlich vermehrt zentrale Apnoen entwickeln. Man spricht dann von einer "komplexen Schlafapnoe". Zur Häufigkeit dieses Problemes gibt es zur Zeit noch kaum Daten. Experten gehen aber aufgrund von Erfahrungswerten davon aus, dass ca. 5-10% der Patienten unter CPAP-Therapie davon betroffen sind. Für diese Betroffenen kann ein ärztlich begleiteter Therapieversuch mit der Velumount®-Methode sinnvoll sein.

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