Wie entsteht das Schnarchen?

Das Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen, welches je nach Alter etwa ein Drittel bis die
Hälfte der Bevölkerung betrifft. Genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Mit zunehmendem Alter nimmt das Schnarchen zu. Dabei setzt das Schnarchen bei Männern bedeutend früher ( ca. ab dem dreissigsten Lebensjahr) ein als bei Frauen. Diese haben oft erst nach der Menopause ein Schnarchproblem. Die weiblichen Hormone schützen das Schleimhautgewebe vor frühzeitiger Erschlaffung.

Ein Schnarchgeräusch ist immer ein Zeichen, dass der Luftdurchfluss in der Nase, dem Rachen oder dem Schlund behindert ist. Durch die Verengung in den Luftwegen kommt die zirkulierende Luft in Turbulenz und erzeugt ein lärmerzeugendes Vibrieren der Weichteilgewebe, meist im weichen Gaumen und dem Halszäpfchen, manchmal auch im Zungengrund und dem Rachen.

 

Ursachen des Schnarchens

Schnarchen kann durch anatomische Eigenheiten bedingt sein und damit auch bei jungen, schlanken Menschen auftreten. So schnarchen z.B. auch ca. 8% der Kinder.
Anatomische Bedingungen: welche das Schnarchen begünstigen sind zum Beispiel: ein sehr kurzer Abstand der Zunge zu der Rachenhinterwand, sehr grosses Halszäpfchen, grosse Zunge, vergrösserte Gaumenmandeln, vergrösserte Rachenmandeln, verkürzter und zurückliegender Unterkiefer, Überbiss, Engstellung der Zähne und Verengungen in der Nase.

Weitere Faktoren:

Zunehmendes Alter: wenn das Körpergewebe an Festigkeit einbüsst.
Grosser Halsumfang
Übergewicht: wenn überschüssiges Fettgewebe im Halsbereich den Rachen verengt.

Einfach zu beeinflussende Faktoren sind:

Alkoholkonsum: nach Alkoholkonsum, insbesondere Bierkonsum wird mehr geschnarcht.
Körperliche Fitness: gut trainierte Muskeln unterstützen den gesunden Schlaf, allerdings kann das Schnarchen direkt nach ausgiebigen Trainings verstärkt sein. Der goldene Mittelweg machts.
Schweres Essen:  am Abend kann zu unruhigem Schlaf und Schnarchen führen.
Medikamente: z.B. können Schlafmittel oder Psychopharmaka zu vermehrtem Schnarchen beitragen

 

Schnarchen ist keine Krankheit

Das gewöhnliche Schnarchen (habituelle Rhonchopathie) ist keine Krankheit. Aber es ist ein lästiges Geräusch, welches eine Lautstärke bis zu 100 Dezibel erreichen kann (Lastwagen auf Autobahn). Getrennte Schlafzimmer zu Hause und in den Ferien sind oft die Folge.

Die dauernde Vibration kann zu kleinsten Verletzungen der Nervenstrukturen des Gaumensegels führen. Die Folge ist eine Schwächung des Reflexbogens, welcher für das Offenhalten des Rachenraumes verantwortlich ist.
Jahrelanges Schnarchen kann deshalb zu einer Schlafapnoe, und weiter zum Schlafapnoesyndrom führen, welches seinerseits eine ernst zu nehmende Erkrankung darstellt.

 

Mit der Velumount®-Methode gegen das Schnarchen

Mit der Gaumenspange Velumount wird das Gaumensegel (Velum) stabilisiert und der Rachenraum oberhalb des Gaumensegels mechanisch offen gehalten. Die Velumount®-Methode verhindert damit das lästige Geräusch und beugt möglichen Atemaussetzern vor.

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