Wie Berge, Höhe und Hütten Schnarchen beeinflussen

Skiferien stehen für Bewegung, Natur und Erholung. Dennoch berichten viele Menschen gerade im Winter und in den Bergen über schlechteren Schlaf, verstärktes Schnarchen und zunehmende Tagesmüdigkeit.

Diese Beobachtung ist gut erklärbar. In grosser Höhe, insbesondere in der kalten Jahreszeit, wirken mehrere Faktoren zusammen, die den Schlaf und die nächtliche Atmung nachweislich beeinflussen.


Mehrbettzimmer und Hütten: Schlaf wird zum Gemeinschaftsthema 

Berghütten, Massenlager und Mehrbettzimmer gehören für viele zu Skiferien und Bergtouren dazu. Die Schlafbedingungen unterscheiden sich dabei deutlich vom gewohnten Umfeld.

Typische Belastungsfaktoren sind:

  • nächtlicher Lärm durch Mitreisende

  • häufige Schlafunterbrechungen

  • eingeschränkte Privatsphäre

  • ungewohnte Schlafumgebung

Schnarchen fällt in solchen Unterkünften besonders auf und kann die Schlafqualität aller Beteiligten deutlich beeinträchtigen. Vielen wird das Thema Schnarchen erst in diesen Situationen bewusst.
 

Höhe und hypoxische Bergluft: Weniger Sauerstoff, instabilere Atmung

Mit zunehmender Höhe sinkt der Sauerstoffpartialdruck der Luft. Diese sauerstoffarme Umgebung stellt den Körper vor eine Anpassungsleistung, die sich auch während des Schlafs bemerkbar macht.

Die schlafmedizinische Fachliteratur zeigt übereinstimmend:

  • Schnarchen sowie schlafbezogene Atmungsstörungen nehmen in der Höhe zu

  • Der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI), welcher der Schweregradbestimmung von Atemaussetzern dient, steigt in der Höhe signifikant an

  • Es kommt vermehrt zu Apnoen (= Atemaussetzer)

  • Die nächtliche Sauerstoffsättigung verschlechtert sich messbar

Diese Effekte betreffen sowohl gesunde Personen als auch Patient:innen mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA). Männer zeigen dabei im Durchschnitt eine stärkere Zunahme schlafbezogener Atmungsstörungen als Frauen.
 

Körperliche Belastung in der Höhe: Verstärkender Effekt

Skifahren, Winterwandern und Bergtouren bedeuten körperliche Belastung unter sauerstoffarmen Bedingungen. Studien zeigen, dass diese Belastung den Schlaf zusätzlich beeinflusst.

Beobachtet wird:

  • eine akute Zunahme der nächtlichen Atmungsinstabilität

  • ein weiterer Anstieg des AHI nach intensiven Tagen

  • vermehrtes Schnarchen

Die Verschlechterung ist besonders ausgeprägt nach mehreren aufeinanderfolgenden Belastungstagen. Die Kombination aus körperlicher Erschöpfung, Sauerstoffmangel und gestörter Schlafarchitektur verstärkt diese Effekte zusätzlich.
 

Trockene Winterluft und saisonale Effekte 

Im Winter ist Bergluft nicht nur kälter, sondern oft auch sehr trocken. In beheizten Berghütten und Massenlagern trocknen die Schleimhäute zusätzlich aus, was die Stabilität der oberen Atemwege vermindern und Vibrationen im Rachenraum begünstigen kann. Dadurch wird Schnarchen häufig verstärkt wahrgenommen. Unabhängig von der Höhe zeigt sich zudem, dass schlafbezogene Atmungsstörungen in der kalten Jahreszeit generell ausgeprägter sind.
 

Alkohol am Abend: Ein unterschätzter Faktor

Alkoholkonsum ist in Skiferien und Hütten ein häufiger Begleiter, etwa nach sportlicher Aktivität oder beim geselligen Zusammensein.

Aus schlafmedizinischer Sicht ist bekannt:

  • Alkohol reduziert die Muskelspannung im oberen Atemweg

  • Die Atemregulation wird beeinträchtigt

  • Schnarchen und schlafbezogene Atmungsstörungen nehmen zu

Gerade in der Höhe und nach körperlicher Belastung kann Alkohol diese Effekte zusätzlich verstärken.
 

Unterwegs schlafen: Praktische Aspekte bei Touren

Bei Skitouren, Mehrtageswanderungen oder Hüttenübernachtungen spielt die Praktikabilität von Lösungen eine wichtige Rolle. Gepäckgrösse, -gewicht und Stromversorgung sind unterwegs oft limitiert.

Für Betroffene ist daher relevant, dass Hilfsmittel:

  • leicht und kompakt sind

  • keinen Strom benötigen

  • auch bei Hüttenübernachtungen oder auf Touren problemlos mitgenommen werden können

Viele klassische Therapien sind unterwegs unpraktisch oder werden aus logistischen Gründen nicht konsequent angewendet.
 

Velumount bietet hier eine bewährte Alternative: eine individuell angepasste Antischnarchhilfe, die leicht, kompakt und unabhängig von Strom ist. Sie wird deshalb von vielen Anwender:innen nicht nur im Alltag, sondern auch bei Skitouren, Mehrtageswanderungen und Hüttenübernachtungen eingesetzt. Problemlos im Rucksack und ohne zusätzlichen Aufwand.

Durch die persönliche Anpassung und Begleitung eignet sich Velumount besonders für Menschen, die auch in Umgebungen wie Höhe und Winterbedingungen nicht auf erholsamen Schlaf verzichten möchten.
 

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